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Immobilien

Auf dem früheren Werkgelände der Ruch AG und den umliegenden Parzellen beim Bahnhof soll eine Grossüberbauung mit Wohn- und Gewerberaum entstehen.

Überbauung Bahnhof Altdorf
Überbauung Bahnhof Altdorf
Überbauung Bahnhof Altdorf
Überbauung Bahnhof Altdorf

Bahnhofareal wird urbaner

Im Oktober hat die Ruch AG ihre betrieblichen Aktivitäten vom Bahnhofareal in die Hellgasse in Altdorf verlegt.Damit bietet sich die Gelegenheit, die freiwerdenden Parzellen einer anderen Nutzung zuzuführen. Um eine städtebaulich und architektonisch hochwertige Lösung zu finden, haben sich die Eigentümer und die Gemeinde Altdorf für die Durchführung eines Studienauftrages entschieden. Dabei geht es nicht nur um die Produktions- und Verwaltungsgebäude der Ruch AG. In die Planung einbezogen wurden auch das Areal der ehemaligen Streiff AG, zwei bestehende Einfamilienhäuser sowie die landwirtschaftlich genutzte Strickermatte gleich gegenüber dem Bahnhofgebäude. Das gesamte Planungsgebiet umfasst eine Fläche von über 15 000 Quadratmeter und liegt an zentraler und von Strasse und Bahn optimal erschlossener Lage im Urner Hauptort.

Hohe Anforderungen
Zwei Urner und vier Luzerner Architekturbüros wurden zum Studienauftrag unter der Federführung der Gemeinde Altdorf eingeladen. Erwartet wurden ortsbaulich und architektonisch hochwertige Lösungsvorschläge für eine innovative und nachhaltige Überbauung. Sie soll eine wichtige Verknüpfungsfunktion zwischen dem neuen Bahnhofquartier mit seinen Dienstleistungsgebieten und dem Dorfkern darstellen. Für Altdorf soll ein neues und einzigartiges Quartier mit urbanem Touch entstehen, das Leben, Wohnen und Arbeiten in einem lebendigen, von zeitgemässer Architektur und unterschiedlichen Wohn- und Lebensformen geprägten Stadtquartier in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs ermöglicht. In diesem Lebensraum sollen Menschen jeder Altersstufe und in unterschiedlichen Haushaltskonstellationen die Möglichkeit geboten werden, zu wohnen oder zu arbeiten.

HTS Architekten gewinnen
«Die sechs eingereichten Projekte decken ein grosses Spektrum ab und weisen allesamt sehr spannende Ansätze auf», sagte Jurypräsident Andi Scheitlin an der Ausstellung der Projekte. «Wir haben überall Qualitäten gesehen, jedes Projekt weist aber auch sein Schwächen auf.» Gewonnen hat schliesslich das Projekt Nünistei der HTS Architekten aus Altdorf. «Es handelt sich dabei um ein sehr selbstverständlichesund die Fachjury überzeugendes Projekt mit guter Raumaufteilung, das sich problemlos in Etappen realisieren lässt», so Scheitlin. Total sind neun Gebäude mit insgesamt rund 100 Wohneinheiten geplant. Angedacht sind sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das Angebot durch rund 3300 Quadratmeter Gewerbefläche. Der Zeitraum für die Realisierung des Projekts steht noch nicht fest. «Das hängt von verschiedenen Faktoren ab wie etwa der Suche nach Investoren oder der Entwicklungdes gesamten Umfeldes im Bahnhofareal», sagte Andreas Ruch, Mitinitiator des Studienauftrags.

Text: Ruedi Bomatter, Neue Urner Zeitung
Illustration: nightnurse images gmbh

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