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RUCH sucht Held:innen – mit unkonventioneller Kampagne

Seit Mitte August sorgen in Altdorf bewusst anonym gestaltete Plakate für Gesprächsstoff. Die Botschaften sind im Urner Dialekt formuliert, provokant und ohne Absender – Sie bilden den ungewöhnlichen Auftakt für eine Rekrutierungskampagne mit dem Ziel, qualifizierte Fachkräfte und motivierte Lernende für den Metallbau zu gewinnen.

Rätselraten in Blau

Wer in den letzten Wochen im Raum Altdorf unterwegs war, hat eines dieser auffälligen Plakate wahrscheinlich gesehen: sattes Blau, weisse Schrift, kein Logo, keine Erklärung. Die sechswöchige, zweiteilige Kampagne startete am 11. August. «Viele sind zunächst irritiert, wenn sie die Plakate sehen – und genau das wollten wir erreichen», erklärt Melanie Zgraggen, Marketing und Kommunikation bei RUCH. Die Kampagne ist nicht nur auf den Plakaten im Raum Altdorf zu sehen, sondern begleitet auch auf Social Media und in lokalen Anzeigern die Zielgruppe. Sichtbar sind unter anderem folgende Botschaften:

«Dü weisch nid, was ä M10 isch? De bisch bi iis falsch.»
«Dü weisch nid, wiä mä flext? De bisch bi iis falsch.»
«Dü bisch miderä IKEA-Ahleitig überforderet? De bisch bi iis falsch.»

Von der Provokation zur Anerkennung

Am 1. September folgt der zweite Teil der Kampagne. Die provokanten Aussagen der ersten Phase werden nun positiv gewendet.

«Dü weisch, was ä M10 isch? De bisch iiserä Held»
«Dü weisch, wiä mä flext? De bisch iiserä Held»
«Dü bisch miderä IKEA-Ahleitig nid uberforderet? De bisch iiseri Heldin»

Dazu erscheinen neue Plakate an Standorten in Uri und Nidwalden, auf denen echte RUCH-Mitarbeitende in stolzer Pose zu sehen sind – kraftvoll, authentisch und ohne jede Ironie. Die Bildsprache lehnt sich an klassische Superheldenästhetik an, spielt mit Übertreibung, lässt aber keinen Zweifel daran, dass hier echte Menschen mit echter Kompetenz abgebildet sind. Das Ergebnis: Plakate, die nicht nur auffallen, sondern Haltung zeigen – für ein Berufsfeld, das mehr verdient als nur ein Schulterzucken.

Nicht Hochglanz, sondern Haltung

«Bei RUCH arbeiten Menschen, die anpacken, mitdenken und mitgestalten. Sie sind die Heldinnen und Helden, die unsere Projekte möglich machen – und darauf sind wir stolz», sagt Zgraggen. Mit der Kampagne reagiert RUCH auf die zunehmende Schwierigkeit, passende Fachkräfte zu finden – und stellt die Menschen ins Zentrum. Unkonventionell und neugierig machend wird so gleichzeitig für das Handwerk geworben.

Die Kampagne wurde intern gemeinsam mit dem Kommunikationsberater Dominik Senn entwickelt und mit dem Fotografen Chris Marogg umgesetzt. Sie setzt auf regionale Verankerung, authentische Sprache und eine klare Dramaturgie. «Wir wollten keine klassische Imagekampagne mit Hochglanzästhetik, sondern etwas, das Diskussionen anregt und zum Nachdenken bringt», so Zgraggen. 

Weitere Informationen und aktuelle Stellenangebote: www.ruch.ag/karriere
 

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